Weibliche Genitalbeschneidung im Kontext von Kindeswohlgefährdung

Weibliche Genitalbeschneidung im Kontext von Kindeswohlgefährdung

→ Kurs-Nr. 224/22

Wann:
18.05.2022

 

Anmeldefrist: 04.05.2022

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr

 

Wo:
Bildungsakademie BiS,
Wuppertal

 

Kosten:
270,– € (inkl. Tagesverpflegung,
davon 250,- € reine Seminarkosten)

 

Referent*in:
Günther Haverkamp
Jawahir Cumar

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 16

 

Inhouse: ja

Die Anzahl an Mädchen, die von einer weiblichen Genitalbeschneidung in NRW betroffen sind, ist größer als so manche*r denkt. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema fordert auch pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit, über die gravierenden Auswirkungen bei den betroffenen Mädchen und Frauen informiert zu sein und Hilfestellung bieten zu können. Dieses Seminar sensibilisiert für das Thema der weiblichen Genitalbeschneidung, um zu verstehen, was die Beschneidung für die betroffenen Mädchen und Frauen bedeutet und welche Auswirkungen sie auf ihr Leben hat. Die wichtigsten Fakten und Hintergründe hierzu werden an diesem Tag vermittelt. Ebenso berichtet eine Betroffene.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte, die mit Mädchen und Frauen arbeiten.

 

Ziel
Nach dem Kurs werden die Teilnehmer*innen erkennen können, ob Mädchen in ihrer Umgebung bedroht sind, beschnitten zu werden oder eine Beschneidung bereits erlebt haben. Das Seminar bietet Handlungssicherheit und Orientierung bei der Frage, welche Hilfen die Betroffenen gebrauchen.

 

Inhalte
Welche Herkunftsländer sind für Sie besonders wichtig?

  • Warum, wo und wie werden Mädchen beschnitten?
  • Wie sind die Auswirkungen – psychisch und physisch?
  • Wie kann ich Beschneidung erkennen und helfen?
  • An wen kann ich mich wenden?
  • Wie können Sie kultursensibel den Betroffenen begegnen?

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