Kultursensible Traumapädagogik mit Kindern und Familien

Kultursensible Traumapädagogik mit Kindern und Familien

→ Kurs-Nr. 339/19

Wann:
25./26.11.2019

 

Anmeldefrist: 27.10.2019

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr (1. Tag)
09:00 – 16:00 Uhr (2. Tag)

 

Wo:
Intern. Ev. Tagungszentrum,
Wuppertal

 

Kosten:
370,– € (inkl. Tagesverpflegung,
davon 305,- € reine Seminarkosten)
450,– € (inkl. Tagesverpflegung/ Übernachtung)

 

Referent/in
Katrin vom Hoff,
Martin Roggenkamp

 

max. Personen: 18

 

Inhouse: ja

Kinder, die traumatisiert sind, haben extremste Erfahrungen gemacht, deren Auswirkungen sie auch langfristig begleiten. Der Umgang mit Trauma und Traumafolgestörungen sind je nach kulturellem Kontext sehr unterschiedlich. Im Kurs werden traumapädagogische Handlungsweisen vorgestellt und darüber nachgedacht, wie diese im Alltag implementiert werden können, um eine gute Entwicklung für Kinder zu ermöglichen. Durch die Vermittlung von Kenntnissen über Lebenswelten und Kulturen der Menschen, die zu uns kommen, sollen Fachkräfte ihre kultursensiblen Arbeitsansätze weiterentwickeln, um den Zugang zu den Familien bewusster gestalten zu können.

 

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Bildungswesens

 

Ziel

Vermittlung alltagsrelevanter traumapädagogischer Ansätze und interkulturellen Verständnis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nach der Flucht.

 

Inhalte

  • Interkulturelles Handeln und Verstehen
  • In Beziehung kommen – Bedeutung von kulturellen Unterschieden, Herkunft und Erziehungsgrundsätzen der Flüchtlingsfamilien bzw. Herkunft und Erziehungsgrundsätzen der Fachkräfte
  • Lebenswirklichkeit der Kinder und Familien vor, während und nach der Flucht
  • Trauma und Trauma-Pädagogik
  • Neurobiologische und psychologische Grundlagen zu Traumatisierung
  • Erkennen und verstehen – Auslöser eines
  • Traumas und wie zeigt es sich?
  • Erkennen und Umgang mit Stressoren: was sind mögliche Auslöser traumatypischer Symptome
  • Re- und Sekundär-Traumatisierungen vermeiden
  • Kollegialer Austausch und Praxisbeispiele

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