Herausforderungen in der Arbeit mit schwer belasteten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Herausforderungen in der Arbeit mit schwer belasteten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen – Handwerkszeug zum besseren Verstehen und wirksameren Unterstützen

→ Kurs-Nr. 324/21

Wann:
15./16.06.2021

 

Anmeldefrist: 14.05.2021

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr (Tag 1)
09:00 – 16:00 Uhr (Tag 2)

 

Wo:
Intern. Ev. Tagungszentrum,
Wuppertal

 

Kosten:
325,- € (inkl. Tagesverpflegung,
davon 255,- € reine Seminarkosten)
416,- € (inkl. Verpflegung/ Übernachtung)

 

Referentin:
Katrin vom Hoff

 

max. Personen: 15

 

Inhouse: ja

Die Arbeit mit schwer belasteten oder traumatisierten Kindern und Jugendlichen, kann Fachleute täglich vor neue Herausforderungen stellen. Ihren professionellen Blick müssen die Pädagog*innen dabei regelmäßig „justieren“, um nicht in das Trauma-Karussel bzw. die Traumadynamik der Kinder und Jugendlichen mit einzusteigen.

Viele der z.T. aggressiven, provokativen, aber auch lethargischen Verhaltensweisen der Kinder sprengen das Alltagsgeschehen und erschweren die Beziehung zu den Pädagog*innen sowie ggfs. den Kindern der Gruppe. Dabei wiederholen sich scheinbar wenig beeinflussbare Reaktionsmuster, die oftmals keinen Bezug zum „Hier und Jetzt“ zu haben scheinen. Nicht selten macht sich das kindliche Verhalten besonders an einer Person bzw. einem bestimmten Personenkreis fest.

Die Fortbildung beschäftigt sich mit den Fragen:

  • Wie können Pädagog*innen dieser Dynamik wirksam begegnen?
  • Wie können Fachleute geplant agieren und somit die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gezielt fördern?
  • Und …: Nicht jeder kann mit jedem – welche Kinder und Jugendliche fallen uns leichter, welche weniger und warum ist das so?

 

In der Fortbildung geht es darum, nicht länger den Ereignissen, Reaktionen bzw. dem Verhalten der jungen Klienten hinterherzurennen, also nur noch zu reagieren, sondern im Vorfeld zu „analysieren“ und zu planen, was braucht das Kind/der Jugendliche, welche Haltung und Handlung benötigt sie/er von den Profis, um zu wachsen und sich entwickeln zu können.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte, die regelmäßig mit stark herausfordernden Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

 

Ziel

Der Blick auf das Kind/ den Jugendlichen soll so verändert werden, dass sein Verhalten unter einen erweiterten Perspektive betrachtet und eingeordnet werden kann. Hierzu gilt es eigene Reaktionsmuster kennenzulernen und das Dechiffrieren des Verhaltens der Kinder zu „erlernen“. Ziel ist ebenso seine eigenen Verhaltensmuster zu überprüfen und daraufhin zu hinterfragen, wann welches Verhalten bzw welches alternative Reagieren und Agieren als Antwort auf das kindliche Verhalten nötig und sinnvoll ist.

 

Inhalte

  • Kurzer Überblick in die Traumapädagogik
  • Wie äußern sich Verhaltensweisen von belasteten/traumatisierten Kindern und Jugendlichen
  • Reflektion der eigenen Haltung
  • Belastung und Resilienz
  • Entwicklung einer „Handlungsplanung“ anhand von Fällen der Teilnehmer*innen

 

Methoden
Input, Plenum, Kleingruppenarbeit, Einzelarbeit, Arbeit an Fallbeispielen

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