Grundlagen eines ganzheitlichen Schutzkonzepts

Grundlagen eines ganzheitlichen Schutzkonzepts

→ Kurs-Nr. 202/22

Wann:
14.06.2022

 

Anmeldefrist: 01.06.2022

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr

 

Wo:
Bildungsakademie BiS,
Wuppertal

 

Kosten:
210,– € (inkl. Tagesverpflegung,
davon 190,- € reine Seminarkosten)

 

Referentin:
Dr. Margareta Müller

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 18

 

Inhouse: ja

(Sexualisierte) Gewalt ist ein aktuelles Thema, dass Fachkräften in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wieder begegnen kann und wird. Sensibilisiert durch die Aufarbeitung der Enthüllungen von (sexualisierter) Gewalt im Rahmen der „Runden Tische Heimerziehung und sexueller Kindesmissbrauch“ machen sich zunehmend Einrichtungen und soziale Dienste auf den Weg, strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Rechte des Kindes einzuleiten sowie Maßnahmen zu installieren, die Grenzüberschreitungen soweit wie möglich verhindern, aufdecken und wirkungsvoll stoppen. Gesetzliche Normen zu Beteiligung und Beschwerde stärken die Subjektstellung junger Menschen. Diese wichtige gesetzliche Entscheidung findet u.a. in den §§ 45, 79a SGB VIII ihren Ausdruck: Die Entwicklung von einrichtungsbezogenen Konzepten zum Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung wird zu einem förderrelevanten und qualitätssichernden Faktor. Die Implementierung eines Gesamtschutzkonzeptes in einer Organisation stärkt die Rechte des Kindes und verbessert den Kinderschutz in dieser. Dabei stellt eine Potential- und Risikoanalyse die Grundlage für das zu entwickelnde Gesamtschutzkonzept dar. Das Individuelle jeder Organisation ist in diesem Entwicklungsprozess zu berücksichtigen. Ein Gesamtschutzkonzept besteht aus mehreren Bausteinen bzw. Einzelkonzepten, die aufeinander abgestimmt sind.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Schule.

 

Ziel

  • Kennenlernen der einzelnen Elemente bzw. Einzelkonzepte eines
    Gesamtschutzkonzeptes
  • Auseinandersetzung mit Qualitätsmerkmalen im Kontext der Implementierung
    eines Gesamtschutzkonzeptes

 

Inhalte

  • Potential- und Risikoanalyse
  • Leitbild und Verhaltenskodex
  • Personalauswahl und Fortbildungen
  • Präventionsangebote
  • Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren
  • Notfallplan – „wenn es doch passiert“
  • Kooperation mit Fachkräften
  • Schutzkonzept überprüfen
  • Qualitätsmerkmale in der Umsetzung eines Gesamtschutzkonzeptes

 

Inhouse als Modulangebot „Fortbildung und / oder Organisationsentwicklungsprozess buchbar.

Online Anmeldung