Gewaltprävention im interkulturellen Kontext

Gewaltprävention im interkulturellen Kontext

→ Kurs-Nr. 333/20

Wann:
06./07.10.2020

 

Anmeldefrist: 05.08.2020

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr (1. Tag)
09:00 – 16:00 Uhr ( 2. Tag)

 

Wo:
Die Wolfsburg, Mülheim a.d. Ruhr

 

Kosten:
320,- € (inkl. Tagesverpflegung,
davon 254,- € reine Seminarkosten)
376,-€ (inkl. Verpflegung/ Übernachtung)

 

Referent:
Stefan Henke

 

max. Personen: 20

 

Inhouse: ja

In diesem praxisorientierten Kurs werden Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten im Bereich der Gewaltprävention thematisiert. Hierzu zählen unsere zugrunde liegende pädagogische Haltung, Rahmenbedingungen und Strukturen, die ein soziales Miteinander fördern, sowie der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und den verschiedenen Formen von Gewalt. Interkulturelle Kompetenz sowie geeignete Methoden sind neben der Haltung und dem Beziehungsaspekt entscheidend in der Arbeit mit Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Prägungen. Auf der Basis einer systemischen Sichtweise- Stichworte: u.a. Ressourcenorientierung und Autorität durch Präsenz nach Hain Omer- werden Aspekte und Methoden aus dem Anti- Gewalt-/ Coolness-Training, dem Anti-Bias-Ansatz und der Symbolarbeit (nach Wilfried Schneider) im steten Wechsel von Theorie und Praxis kombiniert.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte und Lehrer*innen

 

Ziele
Vertiefung und Ausbau der interkulturellen Kompetenz:

  • Selbstreflexion (u.a. eigene pädagogische Haltung),
  • Ambiguitätstoleranz, Offenheit und kommunikative Aspekte
  • Erleben und Erlernen von Methoden und Übungen im Bereich der Gewaltprävention in interkulturellen Kontexten in Beratungs- und Gruppensettings

 

Inhalte
Der Kurs setzt eine aktive Teilnahme voraus und umfasst folgende Themen und Methoden:

  • theoretisches Hintergrundwissen (Gründe, Folgen: u.a. Trauma, Formen) von
    Gewalt und Migration
  • pädagogische Grundhaltung (offen, wertschätzend, systemisch und konfrontativ)
  • Auseinandersetzung mit Macht und Diskriminierung (Mechanismen und Funktionsweisen auf subjektiver und gesellschaftlicher Ebene) sowie alternative Handlungsansätze zu diskriminierenden Kommunikations- und Interaktionsformen: u.a. geographische Biographiearbeit, Funktion von Vorurteilen, Themen: Werte, Kultur, Heimat
  • Verhinderung von und Umgang mit Störungen und Gewalt
  • Vermittlung alternativer Verhaltensweisen in Konflikt-situationen: Verhalten beginnt im Kopf, Verlauf von Konflikten, Umgang mit verschiedenen Stufen der der Gewalt und Ausgrenzung / Reaktion auf Provokation, Rassismus bis Deeskalation

Online Anmeldung