Beteiligung von Eltern, Kindern und Jugendlichen in der Gefährdungseinschätzung

Beteiligung von Eltern, Kindern und Jugendlichen in der Gefährdungseinschätzung

→ Kurs-Nr. 226/22

Wann:
29./30.08.2022

 

Anmeldefrist: 27.06.2022

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr (Tag 1)
09:00 – 16:00 Uhr (Tag 2)

 

Wo:
Wolfsburg, Mülheim a. d. Ruhr

 

Kosten:
354,- € (inkl. Tagesverpflegung,
davon 299,- € reine Seminarkosten)
410,-€ (inkl. Verpflegung/ Übernachtung)

 

Referentin:
Heike Pöppinghaus

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 18

 

Inhouse: ja

Bei Fällen von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des § 8a SGB VIII ist die Beteiligung der Personensorgeberechtigten am Prozess der Gefährdungseinschätzung zwingend vorgeschrieben. Häufig ist jedoch der Handlungsdruck auf Seiten der beteiligten Fachkräfte so groß, dass die Bedürfnisse und Gefühle der betroffenen Familien nur wenig Berücksichtigung finden. Interventionen sind aber in der Regel nur dann erfolgreich, wenn sie von Eltern und Kindern mitgetragen werden. Lösungsorientierte Gesprächsführung kann in diesem Rahmen ein hilfreiches Instrument sein, um gemeinsam mit den Familien tragfähige und langfristige Lösungen zu entwickeln.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext §8a SGB VIII und (ersten) Erfahrungen in Gesprächsführung, Kinderschutzfachkräfte

 

Ziel

Der lösungsorientierte Ansatz bietet ein facettenreiches und klares Instrumentarium zur Gesprächsführung, um eine ziel- und ressourcenorientierte Elternarbeit umzusetzen. Die Richtung der Unterstützung wird dabei durch die sozialen und persönlichen Ressourcen der Eltern und Kinder sowie den daraus abgeleiteten Zielen bestimmt.

 

Inhalte

Im Fokus der Fortbildung steht der Prozess des §8a SGBVIII und die Beteiligung der Eltern, Kinder und Jugendlichen in der Gefährdungseinschätzung. Dabei wird das Prinzip der Lösungsorientierung genutzt, vorrangig die Eltern zu beteiligen, einzubeziehen und gemeinsam nach Wegen zu suchen der Kindeswohlgefährdung entgegenzuwirken

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